Franchise | Bodystreet-Jubiläum: Zehn Jahre Fitness-Revolution

Franchise | Bodystreet-Jubiläum: Zehn Jahre Fitness-Revolution
Thomas Austermann
Fr, 28.07.2017 - 18:26

2007 war die Methode namens Elektromuskelstimulation (EMS) vielen gänzlich unbekannt. Aus dieser damals verrückt klingenden Idee entwickelte das Unternehmerpaar Emma und Matthias Lehner das innovative Fitnesskonzept Bodystreet.

Sein genialer Ansatz, nämlich Fitness für Leute mit wenig Zeit zu ermöglichen, brachte einen Erfolg, den selbst die Gründer nicht für möglich hielten. Mit über 250 Standorten in Deutschland, Österreich und Großbritannien ist Bodystreet heute der weltweit größte Anbieter bei EMS-Studios.

Marktreif in 2009

Aller Anfang war schwer: Nach einigem Herumprobieren und einer zweijährigen Pilotphase mit vier eigenen Betrieben präsentierten Emma und Matthias H. Lehner im Juli 2009 ihr EMS-Studiokonzept Bodystreet als marktreifes Franchisemodell. Eine Rakete, die sofort abhob: Bereits nach kurzer Zeit gab es über 100 Standorte in Deutschland und Österreich. 2016 dann der nächste Meilenstein: Mit Eröffnung eines Studios in Milton Keynes, Großbritannien, gelang der erste Schritt über den deutschsprachigen Markt hinaus.

Mittlerweile zählt das Unternehmen über 250 Studios; in Deutschland hat es laut aktueller fitogram-Studie mehr Studios als die nächsten sieben Wettbewerber zusammen. 2015 wurde Bodystreet mit dem „DFV Franchise Marketing Award“ und 2016 als DFV-Franchisesystem des Jahres ausgezeichnet, zudem wurde ihm in den Jahren 2014, 2015 und 2016 der „Deutsche Fairness-Preis“ verliehen.

Personalführung als Erfolgsrezept

Schafft man so einen Erfolg tatsächlich nur mit „Bausteinen“ wie Innovation, durchdachter Markenpersonality, hohem Qualitätsstandard und einzigartigem Verbrauchervorteil?

„Funktionieren kann so ein anspruchsvolles Konzept nur, wenn auch das eigene Personal mitzieht. Bei uns steht deshalb nicht nur das Training im Fokus, sondern – und das ist eine echte Ausnahme in der Fitnessbranche – mindestens genauso der Mitarbeiter“, erläutert Matthias H. Lehner, die Hintergründe. „Wir wollen der beste Arbeitgeber und Ausbilder der europäischen Fitnessbranche sein und die Poleposition im Kampf um die besten Talente und Fachkräfte besetzen. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeitern eine Vielzahl an beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten, in den Studios genauso wie in der Franchisezentrale. Letztlich entscheidet das Mitarbeiterengagement, ob der Kunde zufrieden ist oder nicht.“

Die Bodystreet-Expansion ins Ausland spielt dabei wichtige eine Rolle. „Mit der Internationalisierung bieten wir unseren Mitarbeitern einen deutlichen Mehrwert, da sie so die Möglichkeit haben, auch im Ausland berufliche Erfahrungen zu sammeln. Das kann keine andere Fitnesskette bieten.“

Expansionspläne bestehen

„Mit 250 Studios und drei Ländern geben wir uns längst noch nicht zufrieden“, schmunzelt Lehner. „Wir werden weiterwachsen, denn unser Konzept ist das mit Abstand ausgereifteste im EMS-Markt. Jeder kann sich ein EMS-Gerät kaufen, jeder kann unsere Studioeinrichtung kopieren und unsere Übungen – aber unseren Kompetenzvorsprung kann niemand kopieren. Bodystreet ist das Original und die Nr. 1. Und jeder Kunde merkt das unweigerlich spätestens nach ein paar Wochen Training“, freut sich Lehner über die Marktposition seines Unternehmens.

28.07.2017
Autor: 
Thomas Austermann