Franchise | Nordsee unterstützt Forschungsprojekt zur nachhaltigen Verpackung

Franchise | Nordsee unterstützt Forschungsprojekt zur nachhaltigen Verpackung
Thomas Austermann
Fr, 16.03.2018 - 11:37

Startschuss für das Forschungsprojekt namens „Mak-Pak“: Als Partner sind das Alfred-Wegener-Institut, die Hochschule Bremerhaven und die Nordsee GmbH in einem Projekt verantwortlich, das eine nachhaltige Verpackungslösung aus Makroalgen für den Lebensmittelhandel entwickeln will.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms der Innovationsförderung.

Kooperationsvertrag unterschrieben

Bei „Mak-Pak“ handelt es sich um ein auf zwei Jahre angelegtes wissenschaftliches Projekt. Die Leitung und Koordination übernimmt die Hochschule Bremerhaven. Bei einem Pressegespräch in Bremerhaven stellen die beteiligten Partner das Projekt „Mak-Pak“ vor und unterzeichnen den gemeinsamen Kooperationsvertrag.

Ziel des Mak-Pak Projektes ist es, eine nachhaltig produzierte, entsorgbare und ggf. essbare Verpackungslösung als Darreichungsform für Lebensmittel im Außerhausverzehr sowie im Imbiss-Segment zu entwickeln. Dabei soll die Verpackungslösung ausschließlich aus marinen, spezifischen Makroalgen-Rohstoffen zur Reststoffverwertung bestehen. Das Rohmaterial soll aus ausgewählten, veredelten Makroalgenarten bestehen.

Das Verpackungsdesign wird von der Firma Nordsee konzipiert und nach der technischen Entwicklung in deren Filialen getestet. Die Forschungspartner Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und die Hochschule Bremerhaven werden die passenden Rohstoffe identifizieren, produzieren und die technische Entwicklung des Verpackungskonzepts vornehmen.

Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) erforscht die Zusammenhänge des weltweiten Klimas und der speziellen Ökosysteme im Meer und an Land. Die AG Marine Aquakultur und die Ankergruppe Aquakulturforschung beschäftigen rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
 
Im Fokus der angewandten Forschung stehen einerseits die biologischen Bedürfnisse der Organismen, andererseits die Optimierung der Haltungsbedingungen und die Weiterentwicklung der Kreislauftechnologie für eine wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige Aquakultur. Das Zentrum für Aquakulturforschung (ZAF) verfügt dafür über verschiedene hochtechnische Kreislaufsysteme, in denen unterschiedliche Fischarten, Algen und Krebstiere gehalten werden.

16.03.2018
Autor: 
Thomas Austermann