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Franchise | McDonald’s und die Initiative kulturelle Integration setzen Zeichen gegen Vorverurteilung

Franchise | McDonald’s und die Initiative kulturelle Integration setzen Zeichen gegen Vorverurteilung
Thomas Austermann
Mo, 18.11.2019 - 17:14

Für Toleranz, Vielfalt und Offenheit: Mit der Kampagne #mehralseinhashtag stellt sich McDonald’s zusammen mit der Initiative kulturelle Integration gegen Abstemplung und eine vorurteilsbehaftete Debattenkultur.

Dabei kommen nicht nur McDonald’s Mitarbeiter, sondern auch Prominente wie Olivia Jones und Hans Sarpei zu Wort.

"Schubladen nur für Dinge"

In der analogen Welt sind es Schubladen, in den Sozialen Medien Hashtags: Menschen werden aufgrund einer einzigen Eigenschaft, eines ersten Eindrucks, einer Meinung oder eines Vorurteils abgestempelt. Vielen McDonald’s Mitarbeitern begegnet dies auch an ihrem Arbeitsplatz immer wieder.

Mit der Kampagne #mehralseinhashtag, die in Zusammenarbeit mit der „Initiative kulturelle Integration“ entstanden ist, zeigt das Unternehmen, dass „Schubladen für Dinge sind, nicht für Menschen“ und erteilt Vorurteilen eine klare Absage. Diese Botschaft wird auch von Prominenten unterstützt: Olivia Jones, Hans Sarpei, Tommy Hey und Kirsten Bruhn zeigen, welche Vorurteile ihnen tagtäglich begegnen.

Mitarbeiter erzählen ihre Geschichte

Das Unternehmen lässt in kurzen Portraits auch Mitarbeiter unterschiedlicher Bereiche zu Wort kommen und sie ihre facettenreichen Geschichten erzählen. „In den Sozialen Medien aber auch in unseren Restaurants heißt es schnell einfach #Flüchtling, #Burgerbrater oder #Ausländer und alles scheint gesagt“, so Unternehmenssprecher Philipp Wachholz. „Die mittlerweile vor allem in den Sozialen Medien vorherrschende radikale und absolute Zuspitzung von Meinung verhindert immer öfter eine respektvolle Debattenkultur. Als Restaurant für alle begreifen wir es als unsere Pflicht, dafür einzutreten, dass man Menschen offen begegnet und sie in ihrer Gesamtheit sieht und nicht nur eine einzige, oftmals oberflächliche Facette betrachtet.“

McDonald’s selbst bietet seinen Mitarbeitern seit mehreren Jahren Schulungen an, um bei kritischen und problematischen, zwischenmenschliche Situationen mit dem nötigen Augenmaß agieren zu können.

Aufmerksamkeitsstark und provokant

Die prominenten Unterstützer sind für zwei Wochen deutschlandweit auf digitalen Plakatflächen zu sehen und weisen aufmerksamkeitsstark und teils provokant auf die Botschaft der Kampagne hin. Neben McDonald’s Deutschland Chef Holger Beeck sind sie darüber hinaus die Protagonisten des Kampagnenfilms, der aktuell auf der Kampagnen-Website und dem YouTube-Kanal des Unternehmens zu sehen ist.

Die Initiative kulturelle Integration, im Herbst 2016 ins Leben gerufen, möchte gezielt darauf aufmerksam machen, dass kulturelle Integration und das Zusammenleben in einem vielfältigen Deutschland gelingen kann. Grundlage für die Arbeit der Initiative und zugleich Denkanstoß für die #mehralseinhashtag-Kampagne sind 15 Thesen, die von Politik, Zivilgesellschaft, Religionsgemeinschaften, Medien, Sozialpartnern, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden unter Moderation des Deutschen Kulturrates formuliert wurden.

„Unter der Kampagne #mehralseinhashtag haben wir in Zusammenarbeit mit McDonald’s Deutschland unseren Grundgedanken und damit auch unsere 15 Thesen greifbar gemacht: Zusammenhalt in Vielfalt funktioniert! McDonald’s ist ein Unternehmen, das eine solche Vielfalt lebt und sich für diese stark macht. Wir hoffen, dass noch mehr Unternehmen diesem Beispiel folgen“, sagt Olaf Zimmermann, Sprecher der Initiative kulturelle Integration und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates.

18.11.2019
Autor: 
Thomas Austermann